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Der CoreFlow® -Soft Stent

Während einem viermonatigen Zeitraum wurde der neue ProstaLund CoreFlow™ - Soft Stent von 10 europäischen Kliniken getestet: Die Resultate sind äusserst vielversprechend!

Innovative Kombination

CoreFlow™ - Soft Stent bietet eine ausgezeichnete Alternative zu Standardkathetern für die Verwendung nach gewebezerstörenden Behandlungen wie die TUMT, TUNA, CRYO und HIFU sowie für andere Anwendungen. CoreFlow™ - Soft Stent ist die innovative Vereinigung eines temporären Stents und eines kurzen Katheters, der konzipiert wurde, um den Dauerkatheter bei einer Vielzahl von Anwendungen zu ersetzen.

Sicherheit

Neben dem ganz neuen Trage- und Benützungskomfort von CoreFlow™ - Soft Stent wurde klinisch bewiesen, dass auch die Infektionsgefahr gegenüber konventionellen DKs bedeutend herabgesetzt wird. So wurde bei der Post-TUMT- Verwendung des CoreFlow™ bei insgesamt 31 Patienten kein einziger Fall von symptomatischer Harntraktinfektion und nach Entfernung des Stent nur bei einem Patienten eine positive Bakterienkultur festgestellt.

Eine Mehrzahl von Kliniken hat den CoreFlow™ - Soft Stent als Diagnosewerkzeug bei Patienten mit kombinierter schwerer Blasenobstruktion und überaktiver Blase verwendet, welche dazu neigen, post-therapeutische Inkontingenz zu entwickeln. CoreFlow™ Soft Stent hat sich auch hier sehr gut bewährt.

Aufbau und Funktion

CoreFlow™ Soft Stent besteht aus einem DK, der sich aus zwei Teilen zusammensetzt: (1) einem inneren Teil, der in der prostatischen Urethra in Position gebracht wird, und einem äusseren Teil, der zur Einsetzung benützt wird. Vor der Trennung des inneren und des äusseren Teils funktioniert CoreFlow™ Soft Stent wie ein herkömmlicher DK und kann an einen normalen Urinbeutel befestigt werden. Der Aussenteil kann wie ein herkömmlicher Katheter in der Urethra belassen und erst nach einigen Tagen entfernt werden.

Sobald das Aussenstück abgetrennt wird, kann der Patient seine Blase durch normale Kontrolle des externen Sphinkters entleeren. Der CoreFlow™ Soft Stent verfügt über einen Zugfaden (3), den der Patient ziehen kann, um ein geöffnetes Lumen hinter dem externen Sphinkter zu bewirken - eine Art Selbstkatheterisierung. Der Zugfaden kann auch dazu benutzt werden, den Stent in Position zu bringen, falls er in die Blase abwandert. Während der ersten Tage nach der Behandlung müssen die meisten Patienten diese Zugeinrichtung benützen, um Harn abzulassen. Sobald das durch die Behandlung verursachte Ödem verschwindet, erfordert die Blasenentleerung normalerweise keine Unterstützung durch das Ziehen des Fadens mehr. Da die Länge des CoreFlow™ Soft Stent individualisiert werden muß, ist es wichtig, vor Gebrauch die Länge der prostatischen Urethra durch TRUS und Zystoskopie zu messen. Verschiedene Grössen von 30 – 70 mm sind erhältlich.

Weitere Indikationen für CoreFlow™ Soft Stent umfassen den Ersatz von Stents bei BPH-Patienten mit Obstruktion, sowie den Ersatz herkömmlicher DK. Der CoreFlow™ Soft Stent behebt jegliche prostatische Obstruktion und bietet dem Patienten zugleich volle eigene urinale Kontrolle.