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Bewertung der HE-TUMT

HE-TUMT ist ein sicheres und wirksames Verfahren zur Behandlung der obstruktiven BPH. Die Langzeitdaten lassen auf eine stabile und langanhaltende Verbesserung der subjektiven und objektiven Beschwerden der Patienten schliessen. HE-TUMT wird in den Therapieempfehlungen der amerikanischen (AUA), der europäischen (EAU) und der deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) ausdrücklich erwähnt. Es ergeben sich somit neben „Watchful Waiting“ folgende anerkannte Therapieformen:

*) HIFU und TUNA werden in den Richtlinien der EAU als Therapieformen ausdrücklich nicht empfohlen.

Zitate aus wissenschaftlichen Kreisen

"Abschliessend muss festgestellt werden, dass TUMT ohne Zweifel aus dem Stadium der Adoleszenz entwachsen ist, ohne dass sich ein sinkendes Interesse zeigt, wie es sich bei anderen vielversprechenden Modalitäten gezeigt hat."

5. internationale Tagung zum Thema BPH, 2003

"Betreffend nicht-chirurgischer Behandlungen ist die transurethrale Thermotherapie durch Mikrowellen die attraktivste Wahl.“

EAU Guidelines on Benign Prostatic Hyperplasia (BPH), Eur Urol 2001;40:256–263

„TUMT kann ohne Anästhesie durchgeführt werden und eignet sich deshalb besonders für Patienten mit schlechtem Gesundheitszustand (...) HE- TUMT wird besonders empfohlen für Patienten mit grösserer Prostata und einem höhreren Grad von Blasenhalsobstruktion. Es hat eine exzellente subjektive und objektive Wirkung.“

EAU Richtlinien für die Behandlung von BPH, August 2004

„TUMT ist eine akzeptable Alternative zu TUR-P und für solche Patienten, die es vorziehen, einen chirurgischen Eingriff zu meiden, oder die nicht mehr auf eine Medikation ansprechen."

EAU Richtlinien für die Behandlung von BPH, August 2004

„TUR-P bleibt (noch?) Goldstandard. Minimal-invasive Behandlungsformen sind wirksam. Es bestehen keine definierten Patientenprofile. Langzeitresultate fehlen oft.“

Schlussfolgerung Vortrag Dr. G.N. Thalmann, Bern, Kongress der Schweizerischen Gesellschaft für Urologie (SGU), 2004