Einführung und Anwendung der HE-TUMT in der Schweiz
Die erste Behandlung mit HE-TUMT in der Schweiz wurde am Kantonsspital Basel schon im Jahr 1993 durchgeführt. Die Schweiz verfügt damit bereits eine lange Tradition und einen - auch in weltweiten Massstab - grossen Erfahrungsschatz, was diese Technologie angeht. Seit der Einführung sind über 600 Behandlungen mit HE-TUMT an den verschiedenen Schweizer Spitälern und Praxen durchgeführt worden.
Wirksamkeit der HE-TUMT
Die Schweizer Anwender haben, was die Wirksamkeit der Methode angeht, sehr gute Erfahrungen mit der HE-TUMT gemacht. Selbst Patienten mit einer sehr grossen Prostata bis zu 230g oder dauerkatheterisierte Patienten konnten erfolgreich behandelt und von ihrem katheter befreit werden.
Sicherheit der HE-TUMT
In den drei Schweizer Studien wurden keinerlei schwerwiegende systemischen Nebenwirkungen bei der HE-TUMT mitgeteilt. Gravierende Nebenwirkungen traten weder peri- noch postoperativ auf (Thalmann et al 2001), leichtere Beschwerden konnten immer konservativ beherrscht werden (Stoffel et al 1997).
Die einzigen mit dem Verfahren einhergehenden unerwünschten
Effekte bestanden in Harnwegsinfektionen, die im Zuge der Katheterableitung
(typischerweise 3-4 Wochen nach der Behandlung) auftreten. Bei der
Population von Thalmann et al 2002 betraf dies 47 von 200 Patienten
(24%), die mit Antibiotika behandelt wurden.
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