HE-TUMT hat sich sowohl in Europa wie in den USA zu einer anerkannten Behandlungsmethode für BPH durchgesetzt.
In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass es unter Fachkreisen eine wachsende übereinstimmung darin gibt, dass die Mikrowellen-Thermotherapie HE-TUMT ihr Initialstadium verlassen und sie sich im klinischen Programm als vollwertige Methode zur Behandlung von BPH etabliert hat.
HE-TUMT wird in den Therapieempfehlungen der amerikanischen - (AUA),
der europäischen - (EAU) und der deutschen Gesellschaft für
Urologie (DGU) ausdrücklich erwähnt. Die 5. internationale
Tagung zum Thema BPH stellte folgendes fest: "Abschliessend muss
festgestellt werden, dass TUMT ohne Zweifel aus dem Stadium der Adoleszenz
entwachsen ist, ohne dass sich ein sinkendes Interesse zeigt, wie
es sich bei anderen vielversprechenden Modalitäten gezeigt hat."
Dementsprechend geben die vor kurzem erschienenen EAU Richtlinien
für die Behandlung von BPH folgendes an: "betreffend nicht-chirurgischer
Behandlungen ist die transurethrale Thermotherapie durch Mikrowellen
die attraktivste Wahl. Diese Behandlungsart sollte für Patienten
reserviert sein, die es vorziehen, die Chirurgie zu meiden, oder die
nicht mehr auf die Medikation ansprechen."
Internationale Statistiken zur der Anwendungshäufigkeit und
zu den Ergebnissen der HE-TUMT
Mit den modernen HE-TUMT Geräten der zweiten Generation wurden bisher weltweit etwa 43.000 Patienten behandelt. Mit den neuen Geräten der HE-TUMT /PLFT wurden in den vergangenen Jahren bereits mehr als 4.000 Patienten behandelt.
In den USA mit mehr als 15.000 TUMT-Behandlungen allein im Jahre 2001 gehört die TUMT inzwischen zu den Standardtherapien mit eigenen Medicare-Abrechnungsziffer.
Die Tendenz, BPH mit HE-TUMT zu behandeln, ist eindeutig steigend, seit die Vorteile der Methode bei ärzten und Patienten bekannter werden. Die Zunahme geht einher mit einer gleichzeitigen Abnahme der Zahl der operativen Eingriffe in fast allen Ländern.
Die Zunahme der älteren Bevölkerungsschicht (und damit
der Patienten mit den Symptomen der Prostatahyperplasie) und die finanzielle
Situation im Gesundheitswesen andererseits lässt den Bedarf an
sicheren und kosteneffektiven Behandlungsmethoden für die BPH
steigen. Nimmt man die heutige mittlere überlebenszeit, so werden
im Jahre 2025 in Europa 60-100% mehr Männer im Alter von über
65 Jahren in guter allgemeiner Gesundheit sich ihres Rentenalters
freuen können. Extrapoliert man im Zuge der medizinischen Fortschritte
noch eine Anhebung der überlebenszeit, so werden doppelt so viele
Männer wie heute an symptomatischer BPH leiden und einer Behandlung
bedürfen (vgl. www.ksl.ch/UrologieAktuell).
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