Auf diesen Seiten werden die Grundzüge der BPH erläutert.
Die gutartige Vergrösserung der Prostata (auch Vorsteherdrüse)
wird "benigne Prostatahyperplasie" (BPH) genannt und tritt
im Rahmen des Alterungsprozesses des Mannes auf. Die Erkrankung wird
auch als gutartige Prostatavergrösserung, Prostataadenom, Prostatahypertrophie,
Blasenhals-adenom, Adenomkrankheit oder Altmännerkrankheit bezeichnet.
In erster Linie handelt es sich um eine Volumenzunahme der Prostatainnendrüse,
aufgrund der sich verändernden Wechselwirkungen des männlichen
Hormonhaushaltes im Alter. Zwar wird die Prostata bei allen Männern
mit der Zeit grösser, doch nur bei einem Teil der Männer
führt dies zur Kompression der Harnröhre, die durch die
Prostata zieht. Dies wiederum führt zu einem erhöhten Ausflusswiderstand,
welcher einen erhöhten Blasendruck mit Restharnbildung nach sich
zieht.
Die folgenden Beschwerden stehen mit der Entstehung von BPH im Zusammenhang
Die BPH ist eine Erkrankung, die sowohl von der Zahl der Betroffenen
als auch den Kosten als Volkskrankheit bezeichnet werden kann. Die
BPH manifestiert sich in der Regel erst ab dem 55. Lebensjahr. Etwa
1/3 aller Männer wird von diesem Leiden betroffen, etwa 1/10
muss zu einem späteren Zeitpunkt einer Operation zugeführt
werden (vgl. Schweizerische Gesellschaft für Urologie; (www.urologie.ch/datapage_de).
Leider sind die Kenntnisse über den natürlichen Verlauf
und die Häufigkeit in den einzelnen Altersgruppen sehr gering.
Allerdings lassen sich anhand anglo-amerikanischer Untersuchungen
die Häufigkeiten schätzen. Es ist davon auszugehen, dass
zwischen 25-50% der über 60jährigen BPH-Symptome aufweisen.
Bis zu 70 Prozent der 70jährigen und 80 Prozent der 80jährigen
Männer entwickeln eine benigne Prostatahyperplasie.
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